Fahrschule

Alles rund um die Fahrschule

Schulbeginn – Gefahrenzeit

Weil es noch immer regelmässig zu gefährlichen Zwischenfällen auf dem Schulweg kommt, steht auch der Schulanfang 2017 wieder ganz im Zeichen der bekannten Verkehrssicherheits-Kampagne «Rad steht, Kind geht».
Kinder lernen, die Strasse erst dann zu überqueren, wenn die Räder des Fahrzeugs still stehen.
Deshalb ist es wichtig, dass motorisierte Verkehrsteilnehmer an Fussgängerstreifen nicht bloss verlangsamen, sondern ganz anhalten. Zudem verteilt der TCS auch in diesem Jahr wieder über 80‘000 kostenlose Sicherheitswesten an Erstklässler.

Der komplette Bericht vom TCS findest du hier

Wir finden, Kinder können die Gefahren des Strassenverkehrs noch nicht erkennen. Dazu haben sie ein noch eingeschränktes Sichtfeld und können Geschwindigkeiten noch nicht abschätzen. Kannst du erkennen das ein Kind die Fahrbahn überqueren möchte (zum Beispiel in einer Zone30), dann halte doch für das Kind an.

Bundesrat optimiert Fahrausbildung

Lange wurde Diskutiert, nun wir es Realität; Führerschein bereits mit 17 Jahren.

Den ganzen Text und die Veränderungen die auf uns zukommen werden könnt ihr hier bei admin.ch nachlesen.

Unter anderem fängt die Fahrausbildung bereits mit dem VKU an und es muss in der 2. Phase nur noch 1 Kurs besucht werden.
Auch kann man den Lernfahrausweis bereits mit 17 jahren beziehen.
Zielt ist es, das diese Neulenker bereits 12 Monate Fahrpraxis aufweisen können wenn sie dann mit 18 Jahren die praktische Führerprüfung ablegen werden. Denn die Prüfung bleibt noch immer den mindestens 18 jährigen vorbehalten.

Lest auch doch bitte den Artikel von admin.ch durch und teilt mir hier mit was ihr davon haltet. Auf eine rege Diskussion würde ich mich freuen.

Originaltext mit freundlicher Genehmigung von Admin.ch

Tagfahrlicht – Ein Thema ohne Ende

Mit Stichtag 01. Januar 2014 wurde das Gesetz „Fahren mit Licht“ in der Schweiz eingeführt. Modernere Fahrzeuge verfügen über ein Tagfahrlicht, welches bei guten Licht- und Sichtverhältnissen am Tag absolut ausreichen. Ältere Fahrzeuge können nachgerüstet werden. Allerdings muss man sich hier überlegen, ob die einzusparenden Betriebskosten, mit dem Aufwand für Kauf und Einbau, korrespondieren. Günstiger wäre es einfach nach jedem Motorstart das Abblendlicht (Volksmund Licht genannt) einzuschalten.

Da die Regelung über Tagfahrlicht und Abblendlicht scheinbar nicht überall klar sind, gab es nun vom Bundesamt für Strassen einen Nachtrag. Dieser lautet:

Seit 1. Januar 2014 müssen Motorwagen (z. B. Personenwagen, Liefer- und Lastwagen, Cars) und Motorräder auch tagsüber mit Licht fahren. Von dieser Pflicht ausgenommen sind Fahrzeuge, die vor 1970 in Verkehr gesetzt wurden. Mofas, E-Bikes und Velos unterliegen keiner Pflicht für Tagfahrlichter.

Bei Tageshelle dürfen so genannte Tagesfahrlichter benutzt werden. An den Regeln zur Benutzung des Abblendlichtes hat sich am 1. Januar 2014 indes nichts geändert: Bei schlechten Lichtverhältnissen (Regen, Nebel, Schneefall etc.) muss ebenso mit Abblendlicht gefahren werden wie in Tunnel oder in der morgendlichen und abendlichen Dämmerung.

Kurz gesagt, ich sehe immer wieder Fahrzeuge welche hinten dunkel sind und das bei Nebel und Regen. Es wäre einfacher gewesen das Abblendlicht als Obligatorium einzuführen, doch daran hat man dabei wohl nicht gedacht. Doch meine Bitte, schaltet doch nach dem Starten des Motors einfach das Abblendlicht ein. Dann fahrt ihr immer mit dem richtigen Licht, auch bei Regen und Nebel. 
Ach ja, NEIN, die Lichtautomatik reicht leider nicht aus, weil ihr sonst wieder bei Nebel und Regen ohne korrektes Licht fahrt, weil der Lichtsensor der Meinung ist, es wäre hell genug.

Besser GESEHEN werden – mit (Abblend)-LICHT

Führerschein auf Probe

Personen, welche ab dem 1. Dezember 2005 erstmals ein Lernfahrausweisgesuch der Kategorie A (Motorräder) oder der Kategorie B (Personenwagen) stellen, erhalten den Führerausweis auf Probe. Die Probezeit endet in der Regel nach drei Jahren und ist auf dem Führerausweis unter der Rubrik 4b „Ablaufdatum“ vermerkt.

Diese Regelung gilt auch für Personen, welche nach dem 1. Dezember 2005 im Ausland einen Führerausweis der Kategorie A oder B erworben haben.

 

Diese Regelung gilt nicht für Personen, die bereits einen unbefristeten Führerausweis der Kategorie A oder B besitzen oder nachweisen können, dass sie bereits vor dem 1. Dezember 2005 einen Lernfahrausweis der Kategorie A oder B besessen haben.

Weiterausbildungskurse (WAB)
Innerhalb der Probezeit sind zwei Weiterausbildungstage bei einem Kursanbieter zu absolvieren. Informationen über Inhalt und Ablauf der Kurse erhalten Sie in Ihrer Fahrschule.

Unbefristeter Führerausweis
Frühestens einen Monat vor dem Ablaufdatum des Führerausweises auf Probe wird Ihnen der unbefristete Führerausweis automatisch per Post zugestellt, sofern die beiden Kurse innerhalb der Probezeit absolviert wurden. Die Kursbestätigung für die Weiterausbildungskurse sind uns nicht mehr einzureichen.

Was passiert, wenn die Weiterausbildung nicht besucht wurde?
Innerhalb der Nachfrist von drei Monaten (nach Ablauf des Führerausweises auf Probe) können die Weiterausbildungskurse noch absolviert werden. Wir stellen für die Weiterausbildung eine beschränkte Fahrbewilligung aus, wenn uns die Anmeldebestätigung des Kursveranstalters vorliegt. Wird die Weiterausbildung auch während der Nachfrist nicht absolviert, kann der Führerausweis nur im ordentlichen Verfahren (Lernfahrausweisgesuch) wiedererlangt werden. Nach der erneuten Absolvierung der vorgeschriebenen Ausbildung (Nothelferkurs, Verkehrskundeunterricht, Theorie- und praktische Führerprüfung) wird ein neuer Führerausweis auf Probe ausgestellt.

Führerausweis Entzug
Muss der Führerausweis auf Probe wegen einer Widerhandlung entzogen werden, so verlängert sich die Probezeit um ein Jahr. Bei einer zweiten Widerhandlung, die zu einem Ausweisentzug führt, wird der Führerausweis annulliert. Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens nach einem Jahr (seit Begehung der Widerhandlung) mittels positivem verkehrspsychologischen Gutachten beantragt werden.

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Der Winter-REIFEN

Hier möchte ich die Chance nutzen ein paar Informationen über Reifen, speziell den Winterreifen zu vermitteln

  • Im allgemeinen sagt man dass ein Reifen der 5 Jahre alt ist, nicht mehr gekauft oder Montiert werden soll. Wird der Reifen neu gekauft, sollte er nicht älter als drei Jahren sein. Auf jedem Reifen ist das Herstellerdatum mit einer vierstelligen Nummer, der DOT Nummer, aufgedruckt. Die Zahl 2816 bedeutet, das er in der 28en Woche im Jahr 2016 produziert wurde.
  • Ein Winterreifen muss auch eine spezielle Bezeichnung tragen, damit es ein Winterreifen ist. Früher war dies „M+S“ doch in den Staaten bedeutete dies auch das es ein Reifen für das Gelände ist. Daher wurde neu das Schneeflockensymbol in einem dreizackigen Berg eingeführt.
  • Das gesetzliche Minimum für Reifen (egal ob Auto oder Motorrad) beträgt 1,6mm. Die Empfehlung für Winterreifen beträgt aber 4mm und Sommer 3mm. Denn um genug Grip aufbauen zu können, ist auch ein Profil von Nöten. Ist zuwenig da, kann nicht der gewünschte Kraftschluss erfolgen.
  • Immer wieder hört man die besseren Reifen hinten Montieren, andere sagen vorne. Nun das ist Ansichtssache, da wirklich jeder etwas anderes sagt. Die hinteren Reifen übertragen die Kräfte der Kurve. Verhindern also ein Ausbrechen der Hinterachse in der Kurve und eine Stabilität beim Bremsen. Die Vorderräder hingegen übertragen die Lenkkräfte in einer Kurve oder beim Ausweichen und die Brems- sowie Antriebskräfte. Nun ich persönlich Montiere die „besseren“ Reifen vorne, da ich Wert auf die volle Bremsleistung setze, fahre dafür aber lieber etwas langsamer um eine Kurve.
  • Es gibt kein Gesetz das Winterreifen vorschreibt. Es gibt aber ein Gesetz das sagt, das man mit angepasster Bereifung unterwegs sein soll. Schon der Name sagt das ein Sommerreifen im Winter oder ein Winterreifen im Sommer nicht die ideale Wahl ist. Bei einem Unfall, auch wenn nicht selber verschuldet, kann die Versicherung deswegen Regress nehmen.
  • Ganzjahresreifen sind weder Fisch noch Vogel. Sie sind nicht sonderlich gut im Sommer und auch nicht sonderlich gut im Winter. Doch lieber ein Ganzjahresreifen als Winterreifen im Sommer. Bedenken Sie aber auch hier; Kann die Versicherung nachweisen das mit einem Sommer- respektive Winterreifen genug Platz zum vermeiden eines Unfalls gewesen wäre, doch mit dem Ganzjahresreifen ein rechtzeitiges Anhalten nicht gegeben war, kann sie wiederum Regress ergreifen.
  • Wann sollte man die Reifen wechseln? Einerseits gibt es da den Hinweis von O bis O, also Oktober bis Ostern. Doch mit dem Kimawandel stimmt dies nicht mehr so ganz. Auf jedenfall aber warten Sie nicht bis der erste Schnee kommt. Eventuell sind dann die Reifen nicht vorrätig oder die Werkstatt hat keine Zeit. Und wenn Sie morgens um 6 Uhr morgens aus dem Haus gehen, ist noch keine Werkstatt offen um schnell die Winterreifen zu Montieren.
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Velostrassen – Test in Zürich

Sogenannte Velostrassen oder auch Fahrradstrassen haben sich im Ausland (D, A, B, NL) seit Jahren bewährt. Wichtigster
Aspekt der Fahrradstrasse ist, dass sie gegenüber den einmündenden Quartierstrassen vortrittsberechtigt
ist, wodurch Velofahrenden eine zügige und sichere Fahrt ermöglicht wird. Dieses Regime macht
wichtige Quartierverbindungen für den Veloverkehr attraktiver.

Die Signalisation erfolgt jeweils am Beginn der Velostrasse mit einem neuen Signal «Velostrasse». Damit die Velostrasse vortrittsberechtigt ist, wird den einmündenden Strassen der Vortritt mittels den üblichen Signalen «Stop» oder «kein Vortritt» entzogen. Der Beginn der Velostrasse sowie die Knoten werden mit einem gelben Fahrradsymbol auf der Fahrbahn markiert.
Heute ist in Tempo-30-Zonen eine vom Rechtsvortritt abweichende Regelung durch Signale nur zulässig, wenn die Verkehrssicherheit dies erfordert. Im Rahmen der Pilotversuche mit Velostrassen kann in Tempo-30-Zonen vom Rechtsvortritt abgewichen werden, um die Sicherheit und den Komfort für Velofahrende zu erhöhen.
Die Signalisation «Velostrasse» schafft keine weiteren Rechte oder Pflichten. Das zuweilen kommunizierte Nebeneinanderfahren von Velos ist bereits heute gemäss Art.43 Abs. 1 VRV auf signalisierten Velorouten auf Nebenstrassen gestattet. Dieses Recht ist unabhängig von der Signalisation Velostrasse.

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